Seit November 2014 bin ich Redakteurin bei EDITION F – also unbedingt vorbeischauen und lesen!

 

„Rufst du an, wenn du da bist?“

Es gibt Sätze, die sind einfach nicht totzukriegen: Elternsprüche, die man als Kind schon nicht mehr hören konnte, als Erwachsener immer noch hören muss und die man heute erschreckenderweise den eigenen Kindern mit auf den Weg gibt - nun alle versammelt in: "Da wächst du schon noch rein" - die schönsten Sätze aller Eltern, die es nur gut meinen" -  erschienen im August 2013 bei Fischer.

 

 

Cover: Lisa Rock
Cover: Lisa Rock

 

 

 

Baby an Board

Warum machen Eltern mit ihren Kleinkindern Reisen, die den meisten schon ohne Kinder viel zu anstrengend wären? Die Antwort im Stil-Ressort der Welt am Sonntag vom 16. Juni 2013. 

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Baby an Board
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Lisa Seelig und Elena Senft

Unser neues Buch

Ende Juli ist unser zweites Buch im Fischer Verlag erschienen: "Sorry, hier sitzt schon meine Tasche" (Cover: Lisa Rock)

 

 

 

Die lieben Eltern

Ein bestürzender Trend: Eltern ziehen ihren erwachsenen Kindern in die Großstadt hinterher - was fällt denen eigentlich ein?
erschienen im Stil-Ressort der "Welt am Sonntag" vom 17. Juli.

hier lesen oder:

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Kolumne auf Spiegel Online

Seit dem 19. Mai gibt es jede Woche Auszüge aus dem "Lexikon der Jugendsünden" auf Spiegel Online zu lesen.

 

 

Lisa Seelig und Elena Senft

Endlich Schwarzwurzeln

erschienen in der Unispiegel-Beilage des Spiegel am 11. April 2011:

 

Eine Wohngemeinschaft ist an sich eine gute Idee, sie spart Geld und spendet Gesellschaft. Wenn nur die Nervensägen in den Nachbarzimmern nicht wären. Eine Typologie von elf potentiellen WG-Genossen.

1. Der Schmarotzer

Seine größte sportliche Anstrengung besteht darin, im Flokatiteppich neben seinem Bett nach verlorengegangenen Haschischkrümeln zu graben. Wenn du dir was kochst, schlurft er in die Küche, probiert mit dem Kochlöffel die Nudelsauce, wobei ein Teil der Sauce wieder zurück in den Topf tropft, und murmelt "mmmmmh". Klar, dass er gleich mit am Tisch sitzt und zulangt. Du wunderst dich immer, warum dein 400-Gramm-Kanten Gouda nach und nach auf ein Viertel seiner ursprünglichen Größe zusammenschrumpft, ohne dass du ihn jemals angerührt hättest....weiterlesen

 

 

Unispiegel 11.4.2011
Unispiegel 11.4.2011

Die letzten ihrer Art

Am 21. März ist die neue Ausgabe des Magazins "dummy" mit dem Thema "Behinderte" erschienen. Darin von Lisa Seelig:

 

Manche arbeiten eifrig daran, dass es bald keine Behinderten mehr gibt. Weil es immer einfacher wird, Behinderungen und Fehlbildungen schon im Mutterleib festzustellen, werden die Menschen mit angeborenen Behinderungen weniger. Sie fallen schon früh durchs Raster der Pränataldiagnostik. Die einen halten das für Selektion – andere verweisen auf das Selbstbestimmungsrecht der Frauen.

 

"Und plötzlich, von einem Moment auf den anderen, ist das Kind im Bauch kein Wunschkind mehr. Keine Frau ist auf diesen Moment vorbereitet..."


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Die letzten ihrer Art
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dummy No. 30
dummy No. 30

Lisa Seelig und Elena Senft

Wir waren jung....

Das Lexikon der Jugendsünden
Das Lexikon der Jugendsünden

Von Clearasil bis Tamagotchi, von Lambada bis Tutti Frutti

Jeder hat sie begangen, jeder! Jugendsünden wie XXXL-Pullover, toupierte Haare, idiotische Ferienjobs, unverzeihliche Urlaubsflirts. Wir haben diese Jugendsünden und Peinlichkeiten von A bis Z gesammelt: gruselige Aushilfsjobs als Hostessen, hässliche Ansammlungen von Joy-Gläsern, unverwüstliche Kuschelrock-CDs, grauenhafte David-Hasselhoff-Poster, Blue Curaçao und vergessen geglaubte Radlerhosen. Ganz zu schweigen von den Fettnäpfchen bei Flaschendrehen und Klammerblues. Die größten Verbrechen, die wir in unserer Jugend begangen haben zum Lachen, Erinnern und Schämen.

 

Am 12. Mai 2011 ist "Wir waren jung und brauchten das Gel: Das Lexikon der Jugendsünden" von Lisa Seelig und Elena Senft im Fischer Verlag erschienen.

 

Und ebenfalls am 12. Mai lesen wir in der zitty Leserlounge in der Kantine des Berghain aus unserem neuen Buch.

 

 

Einer ist keiner

Drei Erwachsene lieben sich und leben zusammen – polyamor nennt man das, und es klingt nach Orgie. Doch den Alltag regeln Gespräche und Pläne. Porträt einer ganz speziellen Familie - erschienen im Tagesspiegel am Sonntag am 5. Dezember 2010.

 

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Liebe mag keine Ferien

erschienen im Tagesspiegel am Sonntag vom 25. Juli 2010 und auf ZEIT ONLINE: Wenn die Liebe Baden geht.

 

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Urban Design der Zukunft

"An der Ecke Gansevoort und Washington Street, ganz im Westen von Manhattan, im Meatpacking District, steht man erst mal unter einer rostigen Hochbahntrasse, es ist dunkel und feucht, und außer Stahlträgern und Taubenkot ist nicht viel zu sehen. Eine steile Treppe führt nach oben, ins Licht dieses sonnigen Frühlingstages im April – und plötzlich fühlt man sich, als stünde man auf meterhohen Stelzen, mitten in New York. Der Blick geht auf die Skyline von Manhattan, auf Straßenschluchten, ganz hinten erhebt sich der Hudson River, blitzt die Freiheitsstatue. Es ist ein einzigartiger Blick auf die Stadt, es ist dieser Blick, von dem so viele schwärmen. "Blick aus dem Auge Gottes", schrieb der Schriftsteller Adam Gopnik im New Yorker...."

weiterlesen auf fluter.de

 

 

Wie macht man sich den Tod zum Freund?

erschienen in "Bilder und Zeiten" im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 17. April:

Ein Interview mit der Palliativmedizinerin Claudia Bausewein über das Sterben

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Reiche in die Innenstadt, Arme an den Rand?

Titelgeschichte in der aktuellen zitty:

Immer weniger Menschen können sich die Mieten in Berlins Innenstadt leisten. Warum darf Einkommen darüber entscheiden, wo Menschen leben können?

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Designerbabys 2020

Jetzt erschienen: Das Magazin fluter zum Thema "2020".

 

darin von Lisa Seelig:

 

Bitte keinen Brillenträger
Im Jahr 2020 können sich Eltern ihre Kinder vielleicht schon vor der Geburt designen. Vorausgesetzt die Politik lässt das zu.

 

"Vielleicht haben die Eltern dieses ungeborenen Kindes jenen Satz schon mal gesagt, den so viele Eltern sagen, wenn sie schon wieder gefragt werden, ob sie sich einen Jungen oder ein Mädchen wünschen: „Hauptsache gesund". Die vergrößerten Chromosomen auf dem Bildschirm sehen aus wie verbogene Würste. Ein Junge, sagt Maren Bierwolf und zeigt auf das y-Chromosom. Sie ist medizinisch-technische Assistentin am Zentrum für Pränataldiagnostik in Berlin. Und sie sieht noch etwas, das über Leben oder Tod dieses Jungen entscheiden könnte: Sie sieht drei Chromosomen mit der Nummer 21, statt zwei. Trisomie 21. Nicht gesund. Der Junge wird mit dem Down-Syndrom auf die Welt kommen. Oder besser: würde. Mehr als 95 Prozent der Frauen entscheiden sich dafür, ein Kind mit Down-Syndrom abzutreiben..."

 

Artikel als pdf

 

 

Abfuhren

Warum Körbeverteilen für Frauen mindestens genauso schlimm ist wie Körbekriegen für Männer, steht im Tagesspiegel

 

 

Diktatur der Schwiegereltern

neu auf SPIEGEL Online:

 

"Ein elfenbeinfarbenes Kuvert lag vor einigen Monaten in meinem Briefkasten. Die darin enthaltene, auf handgeschöpftem Büttenpapier gedruckte Einladungskarte verkündete die Hochzeit meiner Freundin Maja. Und den Dresscode "Black Tie". Ich wunderte mich. Maja, das muss man wissen, ist Studentin, und die Zahl ihrer Semester entspricht grob ihrem Alter. Maja, das muss man auch wissen, hat die Angewohnheit, wehrlosen Mangos und Avocados im Supermarkt schwere Quetschverletzungen zuzufügen, um sie an der Kasse billiger zu bekommen. Zudem pflegt sie zu Essenseinladungen stets ein Set Tupperdosen mitzuführen, um sich für den nächsten Tag etwas einpacken zu lassen ("Das kriegt ihr eh unmöglich allein weg"). Ihr winziges Studentenbudget und handgeschöpftes Büttenpapier vertrugen sich in etwa so gut wie Majas Batik-Fransentuch und "Black Tie"....Text lesen auf Spiegel Online

 

 

Ja, ich will hin!

Illustration: Lisa Hartung
Illustration: Lisa Hartung

 

jetzt erschienen in der aktuellen annabelle (Schweiz):

 

Wenn mal wieder eine Hochzeitseinladung ins Haus flattert, haben Sie die Wahl: Sie könnten sich vor der lästigen Verpflichtung drücken. Oder Sie machen es wie annabelle-Autorin Theresa Selig, gehen hin und haben Spass. Viel Spass!

Der Abend hatte prächtig begonnen, mit Champagner, Rehrücken in Marzipankruste und nicht wenigen Gläsern eines wirklich vorzüglichen Rotweins. Und es sollte noch besser kommen. Die Mutter des Bräutigams, bereits leicht angesäuselt, klopfte gegen ihr Glas und leitete ihre Rede mit einem fulminanten Satz ein: «Ich habe Martin vier Jahre lang gestillt.» Grossartig. Ich nahm noch einen grossen Schluck Wein und lehnte mich zurück. Die Show konnte beginnen.

In diesem Satz steckte so viel: unverhohlener Mutterstolz, Wehmut, dieser frivole Übermut, der uns zu viel Intimes preisgeben lässt; und ganz subtil auch ein Seitenhieb an die Braut, die eine derart enge körperliche Bindung an Martin natürlich nie erreichen würde. Martin vergrub sein Gesicht in den Händen....weiterlesen in annabelle

 

 

Elena Senft und Lisa Seelig

Trinken in Berlin

jetzt erschienen im Unispiegel, der Beilage für Studenten im SPIEGEL: Ein kleiner Kneipenführer für Berlin

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Wer bin ich, und wenn ja, wo soll ich trinken?
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Mit Fotos von Henning Maier-Jantzen

 

 

Lisa Seelig

Onkel Horst ist da!

Ab sofort ist Lisas Hochzeitskolumne, die sie als Theresa Selig auf www.jetzt.de veröffentlicht hat, als Buch zu haben: "Wer Ja sagt, muss auch Onkel Horst einladen"

 

mit Illustrationen von Lisa Hartung

 

Mehr Informationen zum Buch gibt es hier

 

(...) Während Johannes im Dickicht von Full HD-LCD-TVs und Plasmagedöns verschwand, schlurfte ich ziellos dumpfen Schrittes durch die Gänge mit dem blauen Teppich, und - konnte mein Glück nicht fassen: Auf einem kleinen, zumindest im Angeberumfeld der HD-LCD-Abteilung eher unscheinbaren Flachbildschirm lief die kirchliche Trauung von Udo Brinkmann und Schwester Elke! Aus der Schwarzwaldklinik! Ich kam genau im richtigen Moment dazu, nämlich als die beiden ihr Traugelübde sprachen, genau wie ich es plane.

Ich wollte nämlich eigentlich nur „Ja" sagen in der Kirche, aus Nervositätsgründen. Unser Pfarrer ließ in einem Nebensatz jedoch fallen, dass es schon schöner sei, wenn das Brautpaar sich aktiv zur Ehe bekenne, anstatt nur nachzusprechen. Mein Ehrgeiz war geweckt, und weil ich selbstverständlich nicht aus einem Buch, das der Pfarrer einem hinhält, ablesen will, bin ich schon seit Wochen dabei, mein Traugelübde auswendig zu lernen. Jeden Tag mehrmals gehe ich die Sätze im Geiste durch. Für Johannes habe ich das Traugelübde in Arial 18 ausgedruckt und kleine Striche da hingemacht, wo eine Betonung ist. „Mann, bist du ein Freak", hatte Johannes da gemurmelt.
Udo Brinkmann und Schwester Elke jedenfalls sprechen ebenfalls auswendig und wirken dabei sehr feierlich.

Bestimmt weinen in den Bänken gerade alle. Ich bin auch sehr bewegt und forme mit den Lippen nach "... dich lieben, achten und ehren, alle Tage meines Lebens ..."
Von mir unbemerkt ist Johannes aus dem Plasma-Inferno wieder aufgetaucht und steht plötzlich neben mir und guckt erst den Flachbildschirm und dann mich mit einer Mischung aus Belustigung und Peinlichberührtsein von der Seite an. Dann sagt er: „Mann, bist du ein Freak."....

weiter zur Leseprobe von "Wer Ja sagt, muss auch Onkel Horst einladen"

 

 

Im Land der Täter

gerade erschienen in der neuen zitty (Januar 2010): 20 Jahre nach dem Mauerfall bekommt Brandenburg eine Stasi-Beauftragte. Für die Opfer der DDR-Diktatur 20 Jahre zu spät.

 

Joachim Viand ist 21, als sein Leben zerbricht. 1982 fährt er mit einem kleinen Koffer nach Rostock, er hat genug vom Klima der Unfreiheit in der DDR. Seine Militärlaufbahn als Hubschrauberpilot ist nach einem halben Jahr gescheitert, weil seine politische Gesinnung den Ausbildern nicht passte, er wollte im Politunterricht diskutieren über die hohlen Phrasen der SED-Ideologie. Nun will er sich als blinder Passagier auf ein Schiff schleichen. Eine echte Chance, dachte er damals. Ziemlich naiv, sagt er heute. Schon bevor er aufs Hafengelände gelangt, ist Schluss, zwei Zivilpolizisten verhaften ihn, Paragraph 213, Versuch des ungesetzlichen Grenzübertritts. Seinen Eltern und den Geschwistern erzählt die Stasi, er sei bei einem bewaffneten Raubüberfall auf einen Bus gefasst worden. Viand ist jetzt ein Staatsfeind...weiter

 

 

Currywurst war gestern

Wie hat es der Burger geschafft, derart salonfähig zu werden?
Text lesen im Tagesspiegel

 

 

Kochen für den Distinktionsgewinn

Ernährung spaltet unsere Gesellschaft: Während sich die so genannte Unterschicht ihre Bic Mac-Menüs reinschaufelt, schwadroniert das Bildungsbürgertum über Low Carb-Diäten und Coq au Vin-Rezepte - was ist da passiert? Text lesen auf fluter.de

 

 

Familiengeld

Den größten Anteil an der weltweiten Armutsbekämpfung haben nicht etwa die Regierungen des Westens und deren Entwicklungshilfe - sondern Menschen, die ihre Heimat verlassen haben und im Ausland jenes Geld verdienen, das die Angehörigen daheim für das Nötigste brauchen.
Porträts von Menschen, die ihre Familie verlassen haben, um mit Finanzspritzen aus der Ferne zu helfen, erschienen in der aktuellen NEON (Ausgabe 12/2009)

 

 

Prominente und ihre Rechte

Eine perfekte Welt sähe für Menschen wie Oliver Kahn, Heike Makatsch und Prinz Ernst August von Hannover so aus: Hat man gerade die eigene Autobiografie, einen neuen Kinofilm oder eine Charity-Gala zu bewerben, dann reißen sich Journalisten und Fotografen um Interviews und Fototermine. Wenn man mit dem Waschbeutel in der Hand die Wohnung der Geliebten verlässt oder gegen einen Ausstellungspavillon uriniert, dann fangen alle an zu gähnen...

Text lesen auf www.fluter.de

 

 

Elena Senft und Lisa Seelig

Turne lieber ungewöhnlich

Die billige Alternative zum Fitnessstudio: Studenten aller Fachrichtungen treffen sich in schmuddeligen Schulturnhallen zum „Unisport". Und die deutschen Universitäten speisen ihre Studenten nicht mit Turnen und Volleyball ab. Aber was sind das eigentlich für Leute, die sich beim Hawaiianischen Hulatanz tummeln - und kann man die Anmeldung fürs „Popping" wirklich empfehlen? Wir haben uns die bizarrsten Unisportangebote angesehen - und mitgemacht.


Text lesen auf Spiegel Online


Mit Fotos von Gundula Krause

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erschienen im "Unispiegel"
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Das Leben geht weiter. Heißt es.

Woher nehmen Menschen die Kraft fürs Weitermachen, wenn ihr gewohntes Leben von einem Tag auf den anderen nicht mehr existiert? Wie schafft jemand einen neuen Anfang, wenn er sich schon aufgegeben hatte? Wie halten Menschen in seelisch extrem belastenden Berufen das Leid um sich herum aus? Sechs Geschichten werden hier erzählt. Sie zeigen, dass es immer eine Antwort gibt auf die Frage: Wie schaffst du das bloß?

erschienen im Magazin Menschen

 

Mit Fotos von Markus Feger

Ein Porträt der jungen Israelin Keren Assaf

Als Keren mit 17 den Kriegsdienst verweigert, ist sie damals eine der wenigen, die diesen Schritt wagen. Wer verweigert, gilt vielen als Verräter. Die Angst eines Volkes vor der Vernichtung und das Gefühl, von allen Seiten bedroht zu werden, haben die Bedeutung der Armee zementiert. Keren erzählt von ihrer Großmutter, die bis in ihre Träume von dieser Angst verfolgt wird. Kerens Großeltern haben den Holocaust in Polen überlebt. Schon als Teenager merkt sie, dass ihr der extreme Nationalismus der israelischen Gesellschaft widerstrebt. Beim Schulausflug nach Europa, ins Konzentrationslager, Pflichtprogramm für israelische Schüler, weigert sie sich, mitzufahren.
Text lesen im Tagesspiegel

 

 

 

Wie geschaffen für die Rolle der Heldin

"Die Gedanken an die Vergänglichkeit machen ihr Angst. Davor, sich irgendwann anbiedern zu müssen für ihre Rollen, nur noch jene der keifenden, alten, bösen Weiber zu bekommen. Es gibt Sängerinnen, die blühen auf in diesen Rollen. Aber nicht sie, die so leidenschaftlich Heldinnen verkörperte. Sie will nicht auf der Bühne stehen, neben einer anderen, in der sie die junge Frau erkennt, die sie selbst einst war..." Text lesen im Tagesspiegel

 

 

 

Wann wählt Iran die Freiheit?


Ein Gespräch mit der iranischen Frauenrechtlerin Parvin Ardalan, erschienen im Juni 2009 im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (unter Pseudonym)

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Interview Parvin Ardalan
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